Bestellerprinzip tritt am 01.06.2015 in Kraft

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Wie zuvor berichtet, waren sich der Koalitionsausschuss von CDU, CSU und SPD in Bezug auf die neuen Gesetzesentwürfe einig. Seit der Absegnung von Bundespräsident Joachim Gauck am 27.04.2015 sind die Mietpreisbremse und das Bestellerprinzip offiziell feste Bestandteile des Mietrechtsnovellierungsgesetzes. Der Immobilienverband IVD hatte zuvor an Gauck inständig appelliert, das Gesetz nicht auszufertigen – leider ohne bisherigen Erfolg.

Zur Erinnerung: Das Bestellerprinzip besagt, dass im Bereich Vermietung grundsätzlich der Auftraggeber für die zu zahlende Maklerprovision in die Verantwortung gezogen wird. Das heißt, dass Vermieter und Wohnungssuchende gleichweg die Möglichkeit erhalten, einen Makler zu beauftragen. Allerdings muss der Makler laut Gesetz „ausschließlich“ für seinen Auftraggeber tätig sein. Wenn der Makler für einen Wohnungssuchenden tätig wird und dieser sich gegen das angebotene Objekt entscheidet, verlischt sein Anspruch auf Provision, da der nächste Interessent nicht mit dem ursprünglichen Auftrag im Kontext steht. Demnach ist die Umsetzung der Beauftragung eines Wohnungssuchenden in der Praxis tendenziell unrealistisch. Die Regierung verspricht sich von dem Bestellerprinzip eine sinkende finanzielle Belastung für die Mieterschaft, weiter wird von mehr Fairness im Immobiliengeschäft gesprochen.

Fraglich ist, wie positiv sich diese Vereinbarung tatsächlich auswirkt. Vermieter, die sich keine Beauftragung leisten können, vermarkten Ihre Immobilie zwangsläufig eigenständig. Viele Vermieter sind dieser Aufgabe mangels Zeit und Erfahrung nicht gewachsen, folglich leidet der potentielle Mieter unter diesem Umstand. Diejenigen, die dennoch einen Auftrag erteilen, sind eventuell gezwungen, die Nettokaltmieten zu erhöhen, um auf diesem Wege die Provision über den Mieter wieder geltend zu machen.
Die Gründe, warum sich der Vermieter weiterhin für einen Makler entscheiden sollte, sind offenkundig: Kenntnisse in Bezug auf den lokalen Vermietungsmarkt, Serviceleistungen rund um die Immobilie und ausreichende Ressourcen, um die Vermietung fachgerecht durchzuführen.
Wir von Schreurs Immobilien sind der Auffassung, dass eine professionelle Vermarktung kein Zufall ist. Qualitativ hochwertige Betreuung, Koordination und Vermittlung ist und bleibt eine unerlässliche Dienstleistung auf diesem Gebiet und wird auch in Zukunft eine zentrale Komponente der Immobilienbranche darstellen.

Krefelder Wohnungsmarkt: Eigentum wird vermehrt nachgefragt

Stadtteile

Nachdem zu Beginn des Monats der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Krefeld seinen Bericht vorgestellt hat, fassen wir im Folgenden die wichtigsten Informationen für Sie zusammen.

Eigentumsobjekte sind gefragter denn je. Der Grundstücksmarktbericht 2015 zeigt, dass im Gegensatz zum Vorjahr der Geldumsatz in puncto Ankauf von Immobilien um 39 Prozent auf insgesamt 624 Millionen Euro gestiegen ist.
Gründe dafür sind, dass Eigentumswohnungen für sehr viele Zielgruppen interessant sind. Beispielsweise sind Rentner vermehrt geneigt, ihr bisheriges Wohnhaus aufzugeben und sich auf die Suche nach barrierefreiem Wohnraum zu begeben. Außerdem tendieren Kapitalanleger ebenfalls in die Richtung, Wohnungen zu erwerben – mittlerweile wird um ein vielfaches häufiger in Wohnraum investiert als in Aktien. Weiter ist der aktuelle Zinssatz selbst für die Unentschlossenen ein ausschlagkräftiges Argument, Eigentümer einer Immobilie zu werden.

Besonders gefragt sind innerhalb Krefelds die Stadtteile Verberg, Bockum, Fischeln, Inrath und Hüls. Weniger interessant ist leider die Krefelder Innenstadt. Anhand dieser Nachfragegewichtung ist es nicht weiter verwunderlich, dass Neubauvorhaben in erstgenannten Bereichen Krefelds eine positive Resonanz erfahren.
Experten sind der Auffassung, dass diese Entwicklung anhand der zurückgehenden Einwohnerzahlen langfristig zu Leerständen führen wird. Man hält es für sinnvoll, bereits vorhandene Bebauung in unattraktiveren Lagen aufzuwerten um Leerstände zu vermeiden.
Dieser Suburbanisierungsprozess ist keine Seltenheit. In vielen deutschen Städten finden Sie diese Entwicklung vor; periphere Lagen bieten vermehrt gute soziale als auch technische Infrastruktur, zentrale Regionen verlieren dadurch an Attraktivität.

Es gilt jedoch, den aktuellen Bedürfnissen unserer Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden.
Neubauvorhaben wie unser Großprojekt am Kanesdyk in Inrath-Kliedbruch oder die exklusiven Eigentumswohnungen am Stadtwald entsprechen den aktuellen Anforderungen unsere Gesellschaft. Durch unser großes Angebot in Krefeld und Umgebung arbeiten wir dennoch jeden Tag daran, alle Krefelder zufrieden zu stellen und das Stadtbild nachhaltig zu verbessern.

Ihr Markus Schreurs & Team

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Bildquelle der ersten Bildes: www.krefeld.de

Dykgärten – erster Bauabschnitt zu 60% verkauft!

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Wie zuvor berichtet, beschäftigen wir uns seit einigen Monaten mit dem Neubau-Areal am Kanesdyk. Das Konzept „Dykgärten“ steht für familiäres, zeitgemäßes Wohnen in begehrter Krefelder Lage zwischen Natur, Idylle und der Innenstadt. Das Quartier besticht neben seinem Standort vor allem durch seine hochwertige Architektur: alle Häuser werden im kubistischen Bauhausstil errichtet und entsprechen folglich einem puristisch-dynamischen Erscheinungsbild.

Aktuell steht die Erschließung des ersten Bauabschnitts kurz vor dem Abschluss. Durch unser erfolgreiches Marketing und die Qualität der Objekte ist es uns gelungen, einen Großteil des besagten Gebiets zu verkaufen. Die Haustypen Eclipse und Excelsa innerhalb der nord-östlichen Parzellierung sind bereits vollständig verkauft, lediglich im süd-westlichen Teil sind noch jeweils zwei der gefragten Modelle erhältlich.
Im weiteren Verlauf gilt es, mit der Vermarktung des zweiten Bauabschnitts zu beginnen. Ursprünglich war dies nicht vor Mai geplant, doch anhand der erheblichen Nachfrage haben wir uns dazu entschlossen, für unsere Interessenten das Zeitfenster vorzuverlegen.

Nach wie vor sind alle fünf Häusertypen zu erwerben!

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Bestellerprinzip – Koalitionsausschuss ist sich einig

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Im Rahmen des geplanten Mietrechtsnovellierungsgesetzes soll unter anderem das sog. Bestellerprinzip in Kraft treten. Obgleich von verschiedenen Stellen Warnungen ausgesprochen wurden, hat sich der Koalitionsausschuss von CDU, CSU und SPD am vergangenen Dienstag geeinigt.

Das Bestellerprinzip besagt, dass künftig grundsätzlich der Auftraggeber für die zu zahlende Maklerprovision in die Verantwortung gezogen wird – ohne Ausnahme.
Theoretisch hieße das, dass Vermieter und Wohnungssuchende gleichweg die Möglichkeit erhielten, einen Makler zu beauftragen. In der Praxis besteht allerdings folgendes Problem: Der Makler muss laut Gesetz „ausschließlich“ für seinen Auftraggeber tätig sein. Das heißt, wenn er für einen Wohnungssuchenden tätig wird und dieser sich gegen das angebotene Objekt entscheidet, verlischt sein Anspruch auf Provision, da der nächste Interessent nichts mit dem ursprünglichen Auftrag zu tun hat.
Die Regierung verspricht sich von dem Bestellerprinzip eine sinkende finanzielle Belastung für die Mieterschaft, weiter wird von mehr Fairness im Immobiliengeschäft gesprochen.

Es gilt festzuhalten, dass sich diese Vereinbarung ausschließlich auf Mietobjekte bezieht und Kaufobjekte von dieser Regelung nicht berührt werden.

Fraglich ist, inwiefern sich diese Vereinbarung nachhaltig positiv auf Wohnungssuchende auswirkt.
Vermieter, die sich keine Beauftragung leisten können, vermarkten Ihre Immobilie zwangsläufig eigenständig. Viele Vermieter sind dieser Aufgabe mangels Zeit und Mittel nicht gewachsen, folglich leidet der potentielle Mieter unter diesem Umstand.
Diejenigen, die dennoch einen Auftrag erteilen, könnten langfristig die Nettokaltmieten erhöhen, um auf diesem Wege die Provision über den Mieter geltend zu machen.
Die Gründe, warum sich der Vermieter weiterhin für einen Makler entscheiden sollte, sind offenkundig: Kenntnisse in Bezug auf den lokalen Vermietungsmarkt, Serviceleistungen rund um die Immobilie und ausreichende Ressourcen, um die Vermietung fachgerecht durchzuführen.
Es gilt allerdings zu berücksichtigen, dass viele Vermieter sich dennoch keine Beauftragung leisten können.

In Anbetracht dessen, dass sich der Gesetzesentwurf aktuell noch im parlamentarischen Verfahren befindet, ist vor Mai 2015 nicht mit dem Gesetz zu rechnen. Nach Prüfung und endgültiger Absegnung von Bundespräsident Joachim Gauck, wird das Gesetz nach Ausgabe des Bundesgesetzblattes in Kraft treten. Sobald das passiert ist, wird der Immobilienverband Deutschland (IVD) nach eigener Aussage Verfassungsbeschwerde einreichen – wir halten Sie auf dem Laufenden.

Großprojekt in Krefelder Dyklage

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In Krefeld-Inrath werden 38 modern konzipierte, hochwertige Einfamilienhäuser entstehen. Es handelt sich um ein optisch vielversprechendes Areal am Kanesdyk, das nicht nur zeitgemäßen Raum für Familien und Paare bietet, sondern auch als qualitative Aufwertung für das gesamte Dyk-Gebiet zu erachten ist. Die ansprechende Lage ist insofern für die genannte Zielgruppe interessant, da die Häuser unweit von Naherholungsgebieten (beispielsweise dem Hülser Bruch) und der Krefelder City liegen.

Der Baubeginn ist für März 2015 angesetzt. Geplant sind fünf verschiedene Haustypen in drei Bauabschnitten, wovon die Erschließung des ersten Abschnitts bereits begonnen hat. Voraussichtlich sollen die Bauarbeiten der Dykgärten bis Anfang 2016 andauern. Durch die moderne Bau- und Energietechnik werden alle Häuser als KfW70-Effizienzhäuser ausgeführt. Unter Berücksichtigung dessen, dass dies dem neusten energetischen Standard entspricht, erhält der Käufer bei einer Kreditfinanzierung Sonderkonditionen bei der KfW-Bank.

Der Investor dieses Großprojektes ist die Firma BPD (ehemals Bouwfonds), ein international operierendes Unternehmen aus den Niederlanden. Mit 30 Niederlassungen und vergleichbaren Konzeptionen in verschiedenen Städten bringt die BPD als Tochtergesellschaft der Rapobank alle nötigen Kompetenzen mit, um ein Projekt dieser Größenordnung zielgerichtet umzusetzen.

Mit Begeisterung haben wir uns der Vermarktung dieses Objektes angenommen und sind seit  unserer offenen Baustellenbesichtigung am vergangenen Sonntag hocherfreut über die erhebliche Resonanz!

Markus Schreurs eröffnet neuen Porta Mondial Immobilienshop in Mönchengladbach

pm

 

Die Porta Mondial AG gilt als weltweiter Franchisegeber für die professionelle Vermarktung von exklusiven Wohn- und Ferienobjekten. Bereits im Jahre 2008 wurde Markus Schreurs als einer der ersten Immobilienfachleute Franchise-Partner und gründete die Niederlassung in Krefeld.
Erste Erfolge erzielte das Unternehmen im Raum der Balearen, von dort aus entwickelte es sich zügig weiter in den deutschsprachigen Raum. Seither befindet sich das Unternehmen in einem stetigen Wachstum, die Porta Mondial AG agiert mittlerweile in den begehrtesten Ferienregionen rund um den Globus.

Umso mehr freut es uns, dass wir aufgrund der hohen Nachfrage eine weitere Shop-Filiale in Mönchengladbach gründen konnten! Die Eröffnung vergangenen Samstag war ein voller Erfolg. Wir freuen uns über Ihren Besuch!

 

Gruppenfoto Eröffnung PM MG

v.l.n.r.: David Dimmers, Manfred Zielke, Nicole Faust, Markus Schreurs

Fortschritt der Baustelle am Krefelder Ostwall

Ostwall

Der Krefelder Ostwall befindet sich seit Anfang des Jahres in einem Wandlungsprozess. Mitunter wurde frühzeitig angekündigt, dass im aktuellen Bereich der Bauphase eine Vollsperrung als unausweichlich zu erachten ist. Die Krefelder sind folglich im Moment gezwungen, zahlreiche Umleitungen in Kauf zu nehmen.

Grund dafür ist, dass die gesamte Haltestelle in vielerlei Hinsicht nicht mehr den aktuellen Ansprüchen der Verkehrsteilnehmer entspricht. Dazu zählen unter anderem die erneuerungsbedürftige Gleiskehranlage der Rheinbahn aus Düsseldorf, fehlende Leitsysteme im gesamten Terrain oder mangelnde Barrierefreiheit zu Lasten älterer oder behinderter Fahrgäste.

Über zwanzig Millionen Euro Gesamtkosten wurden für dieses Projekt veranschlagt, davon sind rund neun Millionen Euro Fördergelder.

Wir befinden uns laut offiziellem Bauzeitenplan im Sektor zwischen der zweiten und dritten Phase dieses Projekts. Die durchzuführenden Bauarbeiten werden mithilfe eines Vier-Phasen-Konzepts umgesetzt. Komprimiert heißt das, dass im Zuge der ersten beiden Phasen an den Unterführungen und im zweiten Part die Kreuzungen St.-Anton-Straße/Ostwall und Ostwall/Rheinstraße gearbeitet wurde. Seit Karneval ist demzufolge eine Vollsperrung veranlasst worden.
Innerhalb der nächsten Wochen soll alles bis auf den Baustellenbereich wieder befahrbar sein. Dies heißt aber dennoch, dass Sie grundsätzlich etwas mehr Zeit einplanen müssen.

Wir sind der Überzeugung, dass das Ergebnis einen Meilenstein in puncto Aufwertung der Innenstadt darstellt und freuen uns sehr auf das Resultat!

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Quelle der Bildmaterialien: LohmannAndFriends, siehe auch: wo-schoenes-entsteht.de